
Tennessee Williams
Die Glasmenagerie
Wie ungelebte Träume eine Familie zerstören
Premiere am 22.01.2010, Schauspielhaus
Freitag, 22. Januar 2010, 20.00 Uhr
ca. 100 Minuten ohne Pause | Schauspielhaus
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Besetzung
| Inszenierung | Grazyna Kania |
| Dramaturgie | Alexandra Jacob |
| Ausstattung | Ivonne Theodora Storm |
| Amanda Wingfield | Hergard Engert |
| Laura Wingfield | Christiane Nothofer |
| Tom Wingfield | Stefan Schleue |
| Jim O'Connor | Roman Konieczny |
weitere Termine
Pressestimmen
Neuß-Grevenbroicher Zeitung – 25.01.2010
„Am Rheinischen Landestheater hatte Grazyna Kanias Inszenierung von Tennessee Williams Drama "Die Glasmenagerie" Premiere und beeindruckte mit einem perfekten Spannungsbogen.“
„Auch über 60 Jahre nach seiner Entstehung hat Tennessee Williams Drama nichts von der zwingenden Kraft puren Menschentheaters verloren. Vor allem nicht, wenn eine Regie wie die von Grazyna Kania allein auf die Figuren setzt. Ihre Inszenierung am RLT zeichnet sich durch wunderbare klare Bilder aus, die eine großartige Entsprechung in Yvonne Theodora Storms schlichter Ausstattung finden.“
„Kanias kluge Regie aber wäre nichts ohne die großartigen Leistungen der Schauspieler: Hergard Engerts Amanda ist so nervig wie bedauernswert, Stefan Schleues Tom schwankt zwischen Wut und Frust, kann sich als einziger deswegen auch befreien, Christiane Nothofers Laura steckt zum Platzen voll mit unterdrückten Gefühlen, Roman Koniecznys Jim scheitert an seiner Schwachheit.“
Neuß-Grevenbroicher Zeitung – 25.01.2010
„Am Rheinischen Landestheater hatte Grazyna Kanias Inszenierung von Tennessee Williams Drama "Die Glasmenagerie" Premiere und beeindruckte mit einem perfekten Spannungsbogen.“
„Auch über 60 Jahre nach seiner Entstehung hat Tennessee Williams Drama nichts von der zwingenden Kraft puren Menschentheaters verloren. Vor allem nicht, wenn eine Regie wie die von Grazyna Kania allein auf die Figuren setzt. Ihre Inszenierung am RLT zeichnet sich durch wunderbare klare Bilder aus, die eine großartige Entsprechung in Yvonne Theodora Storms schlichter Ausstattung finden.“
„Kanias kluge Regie aber wäre nichts ohne die großartigen Leistungen der Schauspieler: Hergard Engerts Amanda ist so nervig wie bedauernswert, Stefan Schleues Tom schwankt zwischen Wut und Frust, kann sich als einziger deswegen auch befreien, Christiane Nothofers Laura steckt zum Platzen voll mit unterdrückten Gefühlen, Roman Koniecznys Jim scheitert an seiner Schwachheit.“
Amanda Wingfield hat alle Hände voll zu tun, ihren beiden erwachsenen Kindern, mit denen sie in einer winzigen Wohnung zusammenlebt, eine Lebensperspektive zu eröffnen.
Tom träumt von einer Existenz als Schriftsteller, muss aber in einer Lagerhalle das Familienbudget erarbeiten und flüchtet sich jede Nacht ins Kino. Laura leidet unter ihrem verkrüppelten Bein und hat sich voll und ganz in die Ersatzwelt ihrer Glastierchensammlung eingesponnen. Dabei möchte Amanda mit aller Kraft einen Bräutigam für Laura finden. Sie selbst schwelgt in Erinnerungen an alte, glamouröse Zeiten in den blauen Bergen, als die Verehrer bei ihr Schlange standen.
Nach langem Drängen der Mutter bringt Tom seinen Arbeitskollegen Jim O'Connor mit nach Hause. Und tatsächlich ist Laura sofort entflammt für Jim. Sie erkennt in ihm einen früheren Mitschüler, in den sie heimlichverliebt war.
Der Abend nimmt für alle einen dramatischen Verlauf…



