Die Glasmenagerie
Die Glasmenagerie
© Björn Hickmann/Stage Picture Hergard Engert, Stefan Schleue, Christiane Nothofer
Die Glasmenagerie
© Björn Hickmann/Stage Picture Stefan Schleue, Christiane Nothofer
Die Glasmenagerie
© Björn Hickmann/Stage Picture Hergard Engert, Stefan Schleue
Die Glasmenagerie
© Björn Hickmann/Stage Picture Stefan Schleue, Hergard Engert
Die Glasmenagerie
© Björn Hickmann/Stage Picture Hergard Engert, Christiane Nothofer
Die Glasmenagerie
© Björn Hickmann/Stage Picture Hergard Engert, Christiane Nothofer
Die Glasmenagerie
© Björn Hickmann/Stage Picture Hergard Engert und Roman Konieczny und Stefan Schleue (hinten)
Die Glasmenagerie
© Björn Hickmann/Stage Picture Roman Konieczny, Stefan Schleue
Die Glasmenagerie
© Björn Hickmann/Stage Pictures Christiane Nothofer, Roman Konieczny
WEITERE BILDER
Premiere


Tennessee Williams

Die Glasmenagerie


Wie ungelebte Träume eine Familie zerstören
Premiere am 22.01.2010, Schauspielhaus
 
Freitag, 22. Januar 2010, 20.00 Uhr
ca. 100 Minuten ohne Pause | Schauspielhaus
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Besetzung
Inszenierung Grazyna Kania
Dramaturgie Alexandra Jacob
Ausstattung Ivonne Theodora Storm
Amanda Wingfield Hergard Engert
Laura Wingfield Christiane Nothofer
Tom Wingfield Stefan Schleue
Jim O'Connor Roman Konieczny
weitere Termine

Pressestimmen
Neuß-Grevenbroicher Zeitung – 25.01.2010

„Am Rheinischen Landestheater hatte Grazyna Kanias Inszenierung von Tennessee Williams Drama "Die Glasmenagerie" Premiere und beeindruckte mit einem perfekten Spannungsbogen.“

„Auch über 60 Jahre nach seiner Entstehung hat Tennessee Williams Drama nichts von der zwingenden Kraft puren Menschentheaters verloren. Vor allem nicht, wenn eine Regie wie die von Grazyna Kania allein auf die Figuren setzt. Ihre Inszenierung am RLT zeichnet sich durch wunderbare klare Bilder aus, die eine großartige Entsprechung in Yvonne Theodora Storms schlichter Ausstattung finden.“

„Kanias kluge Regie aber wäre nichts ohne die großartigen Leistungen der Schauspieler: Hergard Engerts Amanda ist so nervig wie bedauernswert, Stefan Schleues Tom schwankt zwischen Wut und Frust, kann sich als einziger deswegen auch befreien, Christiane Nothofers Laura steckt zum Platzen voll mit unterdrückten Gefühlen, Roman Koniecznys Jim scheitert an seiner Schwachheit.“

Amanda Wingfield hat alle Hände voll zu tun, ihren beiden erwachsenen Kindern, mit denen sie in einer winzigen Wohnung zusammenlebt, eine Lebensperspektive zu eröffnen.
Tom träumt von einer Existenz als Schriftsteller, muss aber in einer Lagerhalle das Familienbudget erarbeiten und flüchtet sich jede Nacht ins Kino. Laura leidet unter ihrem verkrüppelten Bein und hat sich voll und ganz in die Ersatzwelt ihrer Glastierchensammlung eingesponnen. Dabei möchte Amanda mit aller Kraft einen Bräutigam für Laura finden. Sie selbst schwelgt in Erinnerungen an alte, glamouröse Zeiten in den blauen Bergen, als die Verehrer bei ihr Schlange standen.
Nach langem Drängen der Mutter bringt Tom seinen Arbeitskollegen Jim O'Connor mit nach Hause. Und tatsächlich ist Laura sofort entflammt für Jim. Sie erkennt in ihm einen früheren Mitschüler, in den sie heimlichverliebt war.
Der Abend nimmt für alle einen dramatischen Verlauf…