Die Verwirrungen des Zöglings Törleß
Die Verwirrungen des Zöglings Törleß
© Björn Hickmann/Stage Picture Henning Strübbe, Andre Felgenhauer, Matthias Brüggenolte
Die Verwirrungen des Zöglings Törleß
© Björn Hickmann/Stage Picture Andre Felgenhauer, Roman Konieczny (liegend), Henning Strübbe
Die Verwirrungen des Zöglings Törleß
© Björn Hickmann/Stage Picture Henning Strübbe, Andre Felgenhauer, Matthias Brüggenolte
Die Verwirrungen des Zöglings Törleß
© Björn Hickmann/Stage Picture Henning Strübbe, Matthias Brüggenolte
Die Verwirrungen des Zöglings Törleß
© Björn Hickmann/Stage Picture Ronan Konieczny, Henning Strübbe
Die Verwirrungen des Zöglings Törleß
© Björn Hickmann/Stage Picture Die Verwirrungen des Zöglings Törless
WEITERE BILDER

Robert Musil

Die Verwirrungen des Zöglings Törleß


Von der Schwierigkeit erwachsen zu werden
Premiere am 19.09.2009, Schauspielhaus
 
Einführung in das Stück um 19.30 Uhr und Gespräch mit dem Publikum im Anschluss im Foyer
Mittwoch, 13. Januar 2010, 19.30 Uhr
Kulturhaus Lüdenscheid, Lüdenscheid

Besetzung
Inszenierung Marc Lunghuß
Bühnenbild Martin Dolnik
Kostüme Grit Groß
Dramaturgie Alexandra Jacob
Törleß Henning Strübbe
Basini Roman Konieczny
Reiting André Felgenhauer
Beineberg Matthias Brüggenolte
weitere Termine


Im Internat treffen vier grundverschiedene Jungen aufeinander. Törleß, meist in seine Gedankenwelt versunken, sucht einen Weg im Leben und Antworten auf existentielle Fragen. Seine Introvertiertheit macht es ihm schwer, Anschluss zu finden, doch schließlich nehmen Beineberg und Reiting ihn in ihre Clique auf.
Reiting ist der Anführer der Klasse und herrscht gemeinsam mit Beineberg diktatorisch über seine Kameraden. Als er den charakterlich schwachen, aus ärmeren Verhältnissen stammenden Mitschüler Basini beim Diebstahl erwischt, beraten sie gemeinsam, wie mit dem Übeltäter zu verfahren sei. Zeigte man ihn beim Direktor an, hätte dies Basinis Rauswurf zur Folge. Törleß stimmt dafür, doch in Reiting und Beineberg erwachen andere Neigungen.
Sie sehen die Chance, ihre niederen Instinkte und Machtgelüste auszuagieren. Basini wird nun zum willenlosen Sklaven seiner „Beschützer“. Auch Törleß lässt sich auf das Experiment ein, vom Wunsch getrieben, die inneren Beweggründe, „die Seele“ des Delinquenten zu begreifen. Er gerät immer tiefer in den Sog von Macht und Gewalt. Und was als harmloses Spiel begann, entwickelt sich rasch zu blutigem Ernst...
Zwei Täter, ein Opfer und ein Mitläufer: die brandaktuelle Bearbeitung des Romans untersucht die Auswirkungen gruppendynamischer Zwänge und zerstörerischer Machtspiele.