Ein Sommernachtstraum
Ein Sommernachtstraum
Ein Sommernachtstraum
Ein Sommernachtstraum
Fotograf: Björn Hickmann / stage picture
Ein Sommernachtstraum
Fotograf: Björn Hickmann / stage picture Katharina Dalichau (vorne), Claudia Felix
Ein Sommernachtstraum
Fotograf: Björn Hickmann / stage picture Hergard Engert, Raik Singer
Ein Sommernachtstraum
Fotograf: Björn Hickmann / stage picture
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Fotograf: Björn Hickmann / stage picture
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Fotograf: Björn Hickmann / stage picture
WEITERE BILDER

William Shakespeare

Ein Sommernachtstraum


In der Dunkelheit der Wälder werden Träume zu Albträumen Freitag, 13. August 2010, 20.00 Uhr
ca. 150 Minuten | Globe

Pressestimmen

Neuß-Grevenbroicher Zeitung – 31.05.2010

"(...) Auf die Frage, warum ein Theater heute ausgerechnet Shakespeares meist gespieltes Stück auf den Spielplan setzt, mag es viele Antworten geben, in denen Begriffe wie Bildung und Unterhaltung vorkommen. Das Verdienst von Bettina Jahnkes Inszenierung des "Sommernachtstraums" ist nicht nur, dass sie einen kraftvollen und wunderbaren Schlussakkord zur auslaufenden Spielzeit setzt. (...) Ihr bei weitem größter Verdienst ist, dass sie auf eben diese Frage eine schlüssige, blitzgescheite und ganz eigene Antwort gibt: Ist der Mensch nach Kant zwischen Geist und Natur "Bürger zweier Welten", so lädt Jahnke mit Shakespeare zu einer atemberaubenden Tour durch die Topographie solcher Innenwelten zwischen Traum und Wirklichkeit, Tag und Nacht, Vernunft und Irrsinn, erforscht in wundervollen Bildern und Szenen sehr genau Grenzen und Ödflächen, lotet Abgründe aus. (...)"

"Katharina Dalichau, Claudia Felix und Linda Riebau sind wunderbare Elfen, (...) Stefan Schleue ist ein geschmeidiger, abgründiger Puck, (...) einfach großartig begegnen sich Hergard Engert und Raik Singer als ambivalentes Herrscherpaar. (...) Bettina Jahnke [gelingen] eindringliche, überraschende Bilder, etwa wenn Puck Demetrius (Matthias Brüggenolte) und Lysander (Michael Großschädl) durch ein phosphoreszierendes Labyrinth jagt oder wenn Hermia (Melanie Vollmer) plötzlich alle Sanftmut vergisst und sich kratzbürstig auf Helena (Christiane Nothofer) stürzt. (...)"

Im Reich der Elfen vibriert es. Titania und Oberon, Herrscher über die Waldgeister, haben sich zerstritten, und das bringt Unfrieden in die Natur. Alle Elemente bekämpfen sich.
Auch die jungen Liebespaare aus Athen stecken im Schlamassel. Zwei Verehrer kämpfen um Hermia. Sie wünscht sich Lysander als Verlobten und flüchtet mit ihm in den Wald. Doch Demetrius, der Rivale, lässt nicht locker. An seine Fersen heftet sich Helena, entflammt von Begehren für Demetrius, der sie verachtet.

Puck genießt das Chaos. Er ist Oberons beste Waffe und mobile Einsatztruppe. Mittels Wunderblume soll er Titania eine Lektion erteilen und bei den unglücklichen Liebespaaren für Ordnung sorgen, auf dass jeder Topf seinen Deckel findet. Doch manchmal trifft Amors Pfeil daneben! Die Liebenden werden durcheinander gewirbelt, und Titania findet plötzlich einen Handwerker in Eselgestalt attraktiv. In der warmen Mitsommernacht ziehen die Elfen die Fäden und bringen die Verhältnisse zum Tanzen.

Doch wie kann vor dem Erwachen am Morgen die Harmonie wieder hergestellt werden? Zumal, wenn das große Hochzeitsfest des Athener Fürstenpaares, Theseus und Hippolyta, unmittelbar bevorsteht und dort die Handwerkertruppe ihr pedantisch geprobtes Festspiel aufführen will!

Shakespeares wohl berühmteste Komödie lässt uns tief in die Abgründe der Liebe blicken.