Die zweite Prinzessin
Die zweite Prinzessin
Fotograf: Björn Hickmann / Stage Picture Matthias Brüggenolte, Melanie Vollmer
Die zweite Prinzessin
Fotograf: Björn Hickmann / Stage Picture Melanie Vollmer, Matthias Brüggenolte
Die zweite Prinzessin
Fotograf: Björn Hickmann / Stage Pictures
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Fotograf: Björn Hickmann / Stage Pictures
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Fotograf: Björn Hickmann / Stage Pictures
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Fotograf: Björn Hickmann / Stage Pictures
Die zweite Prinzessin
Fotograf: Björn Hickmann / Stage Pictures
Die zweite Prinzessin
Fotograf: Björn Hickmann / Stage Pictures
WEITERE BILDER
Premiere

4

Gertrud Pigor

Die zweite Prinzessin


Ewig die Zweite sein – nein Danke!
Premiere am 19.09.2010, Studio
 
Besetzung
Regie Catja Baumann
Bühne/Kostüme Leah Lichtwitz
Musik Jan Fritsch
Dramaturgie Stefanie Schnitzler
Prinzessin Melanie Vollmer
Radio Matthias Brüggenolte
weitere Termine

Pressestimmen

Neuss-Grevenbroicher Zeitung 22.9.2010

„Für Zuschauer ab vier Jahren ist Gertrud Pigors Stück „Die zweite Prinzessin“ gedacht, dem Regisseurin Catja Baumann eine bezaubernde Premiere eingerichtet hat. (…) Die Bühne im Theaterstudio verwandelt sich zu diesem Zweck in einen wahrhaftigen Mädchentraum: farbenfrohe Pakete in Rot, Gelb und Grün (weil die erste Prinzessin Geburtstag hat), ein kuschliger weißer Riesensessel und eine himmelblaue Truhe aus Holz, in der die zweite Prinzessin so allerlei versteckte. Und auch das Kostüm Vollmers, ein Kleid im schönsten Rosa, zieht wohl den einen oder anderen sehnsüchtigen Kinderblick auf sich (Bühnenbild und Kostüme: Leah Lichtwitz). Für gebannte Stille in den vollen hinteren und den Fußbodenreihen sorgten bei der Premiere aber vor allem Vollmer selbst und ihr Spielkollege Matthias Brüggenolte, der wunderbar witzig und mit offensichtlicher Freude ein Radio spielt, das sich selbst bedienen kann und überaus gern und gelungen geräuschvoll zurückspult. Mit ihrem hübschen Mädchengesicht und den blonden Haaren ist Vollmer wie geschaffen für die Rolle der rebellischen Prinzessin, und sie schlüpft wie nebenbei auch in die Rollen der Eltern, des bösen Wolfes, des Teddys und der Hexe. So entsteht unter der Regie von Catja Baumann eine moderne und zugleich märchenhafte Mischung, in der sich Wirklichkeit und Wunschvorstellung nur unscharf voneinander abheben, und die auf diese Weise die kleinen Zuschauer auf eine spannende Fantasiereise mitnimmt.

Aber auch für die Mütter und Väter hält das Stück von Gertrud Pigor einige nette Pointen bereit (…).Musik und Licht runden das Kinderstück sehr passend zu einem kleinen Erlebnis ab, das man sich gern auch ein zweites Mal gönnen möchte.“


Stückbeschreibung

„Ungerecht und gemein ist es, immer nur Zweite zu sein”, mault die zweite Prinzessin, „das ist ja so was von undankbar”. Und sie hat Recht. Im Sport, in der Schule, in der Familie: Zweiter sein ist so wie ’knapp
daneben ist auch vorbei’. Die große Schwester darf länger fernsehen, ohne Aufsicht spielen und bei den Großen am Tisch sitzen. Das ist auch bei Königs nicht anders als im richtigen Leben. Und Geburtstag hat sie
auch noch, die doofe große Schwester. Es muss sich etwas ändern, beschließt die zweite Prinzessin und ist in der Wahl der Mittel nicht gerade zimperlich. Sie versucht, ihre ältere Schwester, die Nummer eins
in der königlichen Rangfolge, loszuwerden. Aber der Wolf aus dem Wald will sich an der süßen royalen Mahlzeit nicht den Magen verderben, und auch der vermeintlich ledige Bär lässt sich nicht verkuppeln. Letzter Ausweg: Die Köchin muss eine Schrumpfsuppe
kochen, damit die große Schwester sich in eine klitzekleine verwandelt ... Bei Ihren subversiven Attacken gegen die Schwester gerät die zweite Prinzessin schließlich selbst in die Bredouille.
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