Pinocchio
Pinocchio
Fotograf: Anke Sundermeier / stage picture
Richard Erben (Pinocchio), Michael Putschli (Gepetto)
Pinocchio
Fotograf: Anke Sundermeier / stage picture
Michael Putschli (Gepetto), Richard Erben (Pinocchio)
Pinocchio
Fotograf: Anke Sundermeier / stage picture
Pinocchio
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Pinocchio
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Pinocchio
Fotograf: Anke Sundermeier / stage picture
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WEITERE BILDER
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Carlo Collodi

Pinocchio


Lügen haben lange Nasen | Weihnachtsstück für die ganze Familie
Premiere am 04.11.2012, Stadthalle Rheinberg
 



Besetzung
Autor Carlo Collodi
Regie Joerg Bitterich
Bühne/Kostüme Ann Heine
Dramaturgie Barbara Noth
Musik Kostia Rapoport
Pinocchio Richard Erben
Mutter, Fee, Marie, Lehrerin, Fahrer, Tammo Claudia Felix-Schobert
Häsin, Seppl, Füchsin, Pepe, Fisch Ulrike Knobloch
Vater, Gepetto, Krokodil, Wirt, Docht, Fisch Michael Putschli
Hase, Giacomo, Kasper, Kater, Latte, Fisch Georg Strohbach
weitere Termine

Pressestimmen
NGZ
Jubel zur Premiere von "Pinocchio" am Rheinischen Landestheater. Das traditionelle Weihnachtsstück für die ganze Familie begeisterte.
[…] Gestern feierte das traditionelle Weihnachtsstück für die Familie Premiere am Rheinischen Landestheater. Und viele Kinder waren mit Mama, Papa oder Großeltern gekommen, um Pinocchio bei seinen Abenteuern zu begleiten.
Und sofort geht es richtig komisch los: Pinocchio erwacht zum Leben. Seine Beine, seine Arme, sein Kopf – alles ist aus Holz. Und so tapert er ungelenk und steif über die Bühne, fällt über seine eigenen Beine, verdreht seine Arme und kugelt sich. Natürlich hat Richard Erben, der die Titelfigur verkörpert, damit direkt die ersten Jauchzer auf seiner Seite
[…] Immer wieder lässt sich Pinocchio vom Weg in die Schule ablenken, hüpft lieber auf bunten Bällen ins Schlaraffen-Spielzeug-Süßigkeiten-Wunderland – bis er schließlich allein und reumütig im Bauch eines Wals landet. Am Ende ist natürlich alles gut: Alle im Publikum haben mit einem lauten Gähnen den Wal zum Öffnen seines Mauls gebracht, die Nase ist wieder kurz und Pinocchio ein richtiger Junge.
Regisseur Joerg Bitterich hat in seiner Version von Carlo Collodis Klassiker auf zu viele Requisiten verzichtet, die Bühne ist aufgeräumt und die Kostüme einfach. Mehr braucht es nicht, das junge Publikum ist auch so gefangen. […]

(ISABELL DE BORTOLI)

WZ

Das Kinderstück „Pinocchio“ erhielt im Landestheater reichlich Beifall.

Am Rheinischen Landestheater feierte am Sonntag das Weihnachtsstück „Pinocchio“ von Carlo Collodi in einer Inszenierung von Joerg Bitterich Premiere – und erntete von kleinen wie großen Zuschauern reichlich Beifall.
[…] immer wieder begegnen Pinocchio Gestalten, die seine Ziele durchkreuzen, wie etwa der Krokodil-Zirkusdirektor mit grünem Zylinder und Frack samt Lackpumps.
Aber da gibt es auch die Grille Giacomo, deren Stimme immer wieder aus dem Off zu hören ist und die versucht, ihn auf den richtigen Weg zu lotsen. Und die Fee mit blauen Haaren, wunderbar gespielt von Claudia Felix, die Pinocchio zur Seite steht.
Viele Abenteuer später begegnet Pinocchio im Bauch eines Wals Geppetto wieder, und als beide mit Hilfe des Publikums, das laut gähnt und mit die Arme schwenkt, dem Verderben entkommen können, kehren die Zuschauer in das Krankenzimmer der Anfangsszene zurück und erleben, wie Pinocchio zu einem echten Jungen wird.
Die fantasievollen Kostüme der Darsteller entschädigen in den Zuschauer für das eher karge Bühnenbild, beides von Ann Heine gestaltet. Bis auf Richard Erben, der wundervoll den Pinocchio gibt, schlüpfen die übrigen vier Darsteller, Claudia Felix, Ulrike Knobloch, Michael Putschli und Georg Strohbach in immer neue Rollen.
Die jüngeren Zuschauer hat das Stück völlig überzeugt.
(Magdalena Marek)

ZUM STÜCK

Geppetto findet eines Tages ein außergewöhnliches Stück Holz, das sprechen kann und außerdem kitzelig ist. Er schnitzt daraus eine Marionette, die er Pinocchio nennt und als Sohn anerkennt.

Pinocchio soll wie alle anderen Kinder zur Schule gehen, doch kommt er dort niemals an. Stattdessen spielt er in einem Puppentheater und verdient mit seiner ersten Lüge fünf Goldstücke. Da wächst seine Nase beim Lügen ein kleines Stück.

Fuchs und Katze haben es auf seine Goldstücke abgesehen und raten ihm, sie zwecks Vermehrung auf dem Wunderacker zu vergraben. Als Pinocchio wiederkommt, sind die Goldstücke gestohlen. Bei der Polizei wirkt er nicht besonders überzeugend und wird selber ins Gefängnis gesteckt. Dort trifft er auf eine sprechende Grille, die ihn an Geppetto erinnert.

Doch die kleine Holzfigur mit der langen Nase muss noch viele Abenteuer bestehen, im Spielzeugland und im Haifischbauch landen, bevor sie ihren Ziehvater wieder trifft und ihr größter Wunschtraum in Erfüllung geht: Endlich ein richtiger Junge aus Fleisch und Blut zu werden!