Der Kaufmann von Venedig
Der Kaufmann von Venedig
Fotograf: Björn Hickmann/stage picture Claudia Felix, Rainer Scharenberg,Henning Strübbe (Antonio, der Kaufmann von Venedig), Gabriel Rodriguez, Richard Erben
Der Kaufmann von Venedig
Fotograf: Björn Hickmann/stage picture Claudia Felix, Henning Strübbe, Gabriel Rodriguez, Rainer Scharenberg, Richard Erben
Der Kaufmann von Venedig
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WEITERE BILDER
Vorspiel


William Shakespeare

Der Kaufmann von Venedig


Glaube, Liebe, Geld | Komödie
Premiere am 11.05.2013, Schauspielhaus
 
19.30 Uhr | Einführung in das Stück
Montag, 27. Mai 2013, 20.00 Uhr
Schauspielhaus
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Besetzung
Autor William Shakespeare
Regie Catja Baumann
Bühne/Kostüme Anja Koch-Kenk
Dramaturgie Alexandra Engelmann (geb. Jacob)
Antonio, ein Kaufmann von Venedig Henning Strübbe
Bassanio, sein Freund Richard Erben
Gratiano, Freunde von Antonio und Bassanio Rainer Scharenberg
Saleria, Freunde von Antonio und Bassanio Claudia Felix
Portia, eine Erbin Ulrike Knobloch
Nerissa, ihre Zofe Katharina Dalichau
Shylock, ein Jude Michael Putschli
Jessica, Shylocks Tochter Sigrid Dispert
Lorenzo, verliebt in Jessica Gabriel Rodriguez
Lanzelot Gobbo u.a Jonathan Schimmer
Der alte Gobbo, Lanzelots Vater u.a. Joachim Berger

Im Kaufmann von Venedig wird tragikomisch über die Liebe erzählt. Über die zwischen Männern und Frauen, aber auch über die zwischen Männern und Männern. Zugleich ist es ein Stück über Hass, Außenseitertum und Geldgier: Bassanio braucht dringend Geld, um standesgemäß um die adelige Erbin Portia werben zu können. Er bittet seinen Freund Antonio, einen venezianischer Kaufmann, ihm auszuhelfen. Da Antonio Bassanio liebt, sichert er ihm jede Hilfe zu. Gerade selber knapp bei Kasse, aber seiner maritimen Handelsgeschäfte sicher, leiht Antonio sich den benötigten Betrag bei dem reichen Juden Shylock und lässt sich auch auf dessen merkwürdige Bedingung ein: kann er seine Schulden binnen drei Monaten nicht zurückzahlen, darf sich Shylock ein Pfund Fleisch aus Antonios Körper schneiden.
Während für Bassanio alles bestens läuft und Portia in die Heirat einwilligt, erfährt Antonio, dass er vor dem totalen Ruin steht. Die Rückzahlung seiner Schulden erscheint aussichtslos. Shylock, verachtet, als Außenseiter behandelt und oft genug von Antonio öffentlich gedemütigt und beleidigt, sieht sich währenddessen mit der Situation konfrontiert, dass seine Tochter Jessica mit einem Bekannten Antonios durchgebrannt ist und ihm einen Teil seines Vermögens entwendet hat. Außer sich vor Wut und Enttäuschung besteht Shylock nun auf der buchstabengetreuen Erfüllung seiner Bedingung an Antonio. Vertrag ist Vertrag.

Zu Shakespeares Zeiten wurde DER KAUFMANN VON VENEDIG als Märchenspiel und Komödie aufgeführt. Shylock wurde zur komischen Figur. Doch wie geht man heute mit seiner Widersprüchlichkeit und Vielschichtigkeit um?